JO-JUTSU
JO-JUTSU heißt übersetzt Stockkampf oder die Auseinandersetzung mit dem Stock. JO-JUTSU ist ein integraler Bestandteil von SEISHINKAI AIKIDO und wird in jedem SEISHINKAI AIKIDO Dojo angeboten. Da es aber – wie auch das KEN-JUTSU - eine eigenständige Budo-Disziplin ist, kann es auch für sich alleine trainiert werden. Alle SEISHINKAI AIKIDO Lehrer sind auch ausgebildete Trainer im JO-JUTSU.
SEISHINKAI AIKIDO JO-JUTSU wird geübt in der Tradition der Kashima Shin ryu, einer der ältesten Budoschulen Japans, die auch JO-JUTSU unterrichtet sowie der Stockarbeit von Christian TISSIER Sensei und dem Cercle TISSIER in Paris. Schließlich ist die Disziplin auf dieser Basis in den Jahren 1995 – 2005 von Thorsten SCHOO Sensei weiterentwickelt worden.
In neun Kata-Serien, die alle Schwierigkeitsgrade beinhalten, werden die wesentlichen Bausteine und Bewegungsmuster in Genauigkeit und Sicherheit geübt.
Im freien Training können alle Jo-Jutsuka ihrem Erfahrungsstand entsprechend improvisieren und kreativ werden. Gerade im JO-JUTSU sind die Variationsmöglichkeiten unendlich. Die Freiheit der Bewegung mit dem Jo – der sich am Anfang noch wie ein Fremdkörper anfühlt – ist schon ein unglaubliches Gefühl!
Ganz praktisch hilft das Studium von SEISHINKAI AIKIDO JO-JUTSU, sich gegen viele denkbare Angriffe zur Wehr zu setzen. Wenn man selbst keine Waffe und der Angreifer einen Stock hat (es könnte aber auch ein Baseball-Schläger oder ein Stuhl sein), verfügt man über die Fähigkeit, dem Angreifer die Waffe abzunehmen und sie notfalls auch gegen weitere Angreifer einzusetzen.
Über die praktische Seite hinaus hat SEISHINKAI AIKIDO JO-JUTSU vor allem folgende Ziele:
- Steigerung der Koordinationsfähigkeit der linken und rechten Körperseite. Anders als das Schwert kann der Stock sowohl in der linken als auch in der rechten Hand geführt werden.
- Gezieltes Wachstum der Körperintelligenz. Im SEISHINKAI AIKIDO JO-JUTSU gibt es immer wieder Situationen, in denen die linke und die rechte Gehirnhälfte sich kreativ miteinander verschalten müssen, damit man zu einem guten Ergebnis kommt.
Die positiven Ergebnisse des Trainings befruchten sehr schnell jede andere Tätigkeit.

