GRUNDLAGEN SEISHINKAI

 

AIKIDO ist in erster Linie Selbstverteidigung. Die Frage ist nur: Wer und was ist das Selbst, das verteidigt werden soll? AIKIDO gibt in dieser wichtigen Frage so viele nützliche Informationen und Erfahrungen, dass das Training leicht eine geistige Dimension annimmt. Das ist zwar völlig in Ordnung, birgt in sich aber die Gefahr, dass AIKIDO-Training nicht mehr zu wirksamer körperlicher Verteidigungsfähigkeit führt.

SELBSTVERTEIDIGUNG (SV) ist daher ein integraler Bestandteil von SEISHINKAI AIKIDO und wird ständig geübt. Weil die Schüler von Anfang an mit den Möglichkeiten der SV mit AIKIDO vertraut sind, übt man sehr entspannt. Keine falsche Härte, keine Unaufgeregtheit. In der Auseinandersetzung musst Du lernen, wie Wasser zu sein.

Schläge und Tritte werden nicht nur reaktiv geübt, sondern auch aktiv. Wie führt man einen Schlag und einen Tritt im AIKIDO eigentlich richtig aus? Im SEISHINKAI AIKIDO gibt es klare Ansagen und einen geordneten systematischen Unterricht. Atemis (Schläge, die Schlimmeres verhindern sollen) werden in der Weise gegeben, wie man sie auch annehmen kann.

Durch die spezielle Atemschule des SEISHINKAI AIKIDO ist es möglich, starke Schläge aufzunehmen und „wegzuatmen“. Das Verfahren ist darüber hinaus sehr gesund, es fördert die Durchblutung, entspannt und vermittelt durch eine vertiefte Atmung eine klare und angstfreie Körperhaltung.

In der SEISHINKAI AIKIDO SV spielt auch der Umgang mit dem Messer (jap. TANTO-JUTSU) eine große Rolle. Geübt wird mit Holz-, Plastik- und mit ungeschliffenen Metallklingen. Das Messer erfordert ein Höchstmaß an Wachsamkeit und Klarheit. Auch das TANTO-JUTSU Training ist in der In der SEISHINKAI AIKIDO SV ungefährlich. Es findet erstens regelmäßig statt, und zweitens gibt es eine klare Systematik mit dem Ziel, dem Schüler den intuitiven Umgang mit dem TANTO zu ermöglichen.

Wer SEISHINKAI AIKIDO SELBSTVERTEIDIGUNG übt, weiß um die Wirksamkeit der Aikido-Techniken und wird sich im Training und im Leben entspannt verhalten.